Wo Wasser ist – Mythos Moor

2024

Ein partizipatives Projekt im ländlichen Raum in Zusammen-arbeit mit ANKA undANDERS 

Eine Ausstellung die ländlichen Raum künstlerisch belebt und aktuelle Klima- und Naturschutzfragen mit historischen Perspektiven verbindet.

Moore sind nicht nur bedrohter Naturraum, sondern auch Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen. Unsere künstlerischen und kuratorischen Ansätze kreisten um die Frage, wie sich das Moor als Ort des Verschwindens, der Transformation und des (Nicht-) Wissens künstlerisch erzählen lässt.

Den Ausstellungsraum gestalteten wir bewusst als interaktiven Ort: Eine lange Tafel lud zum Austausch ein, eine Videoinstallation thematisierte das „Verschwinden im Moor“ und schuf Raum für Reflexion. Ergänzt wurde die Ausstellung durch eine Podiumsdiskussion mit Expert*innen aus Kunst, Wissenschaft und Naturschutz. Gemeinsam diskutierten wir über das Moor als CO₂-Speicher, Kulturraum sowie Zukunftslandschaft und über die Rolle der Kunst in gesellschaftlichen Transformationsprozessen. 

Was uns wichtig war:

  • Den ländlichen Raum als Ort für zeitgenössische Kunst und Debatte zu öffnen

  • Klimathemen und Naturwahrnehmung mit künstlerischen Mitteln erfahrbar zu machen

  • Historisches Wissen mit zukünftigen Perspektiven zu verknüpfen

  • Beteiligung zu ermöglichen und kollektive Erfahrungen zu schaffen

  • Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft miteinander ins Gespräch zu bringen

Mit Arbeiten von Inga Momsen · Anka Landtau · Dr. Martina Grützmacher