Sage und schreibe: Seemannsgarn

2024

Eine künstlerische Intervention im Schifffahrtsmuseum Flensburg. In Zusammen-arbeit mit dem Maritim Map Project (MAP)

Im Zentrum stand die Frage, wie sich Seefahrtsmythen im Spiegel feministischer, gesellschaftskritischer und kultureller Betrachtung neu erzählen lassen. Zehn großformatige Plakate verknüpften historische Narrative mit heutigen Fragestellungen rund um Geschlechterrollen, Machtverhältnisse und die symbolische Aufladung des Meeres. Die Vernissage „Mystik und das Meer“ verband Ausstellung und gemeinsames Gespräch.

Uns war dabei wichtig, Seefahrtsgeschichte aus einer feministischen und künstlerischen Perspektive neu zu beleuchten, Mythen zu dekonstruieren und gesellschaftliche Rollenbilder zu hinterfragen. Gleichzeitig sollte Kunst als dialogisches Medium zwischen Vergangenheit und Gegenwart wirken und das Meer als Projektionsfläche kultureller wie mystischer Narrative erfahrbar machen.

Mit Arbeiten von:  Johannes Caspersen · Rick Towle · Anka Landtau – als Maritime Art Project